In der Nacht wurden wir zu einer schwer verletzten Katze gerufen, die blutend im Eingangsbereich eines Einfamilienhauses kauerte. Die Anfahrt war aufgrund massiver Glätte schwierig, dennoch konnten wir rasch vor Ort sein. Die Katze ließ sich relativ problemlos sichern, ihr Zustand war jedoch kritisch. Neben starkem Blutverlust zeigte sich eine großflächige, bereits infizierte Riss-Quetsch-Wunde sowie deutliche Anzeichen einer schweren Kopfverletzung. Beim Tierarzt bestätigte sich das volle Ausmaß: schweres Schädel-Hirn-Trauma, eine alte, bis auf den Knochen offene Wunde, Kieferfraktur, hervorgetretenes Auge und ausgeprägte neurologische Auffälligkeiten. Leider blieb nur noch die Erlösung, um weiteres Leid zu verhindern. Wie immer blieben wir bis zuletzt bei dem Tier und brachten es anschließend zur würdevollen Beisetzung ins Tierkrematorium Lebring. Die Katze war – wie leider so oft – nicht gechipt. 🐈
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25. Juni 2025